Infokampagne Flex-KWK: Neue Chancen für KWK-Anlagen bei Wärmenetzen und gewerblichen Betreibern

Nach dem erfolgreichen (vorläufigen) Abschluss unserer „Infokampagne FlexBiogas“ mit 25 Infotagen und 1.400 Teilnehmern führen wir nun in Kooperation mit dem FlexpertenNetzwerk, der REECO GmbH und weiteren bundesweiten und regionalen Partnerorganisationen eine ähnliche Kampagne zur Flexibilisierung von Erdgas-KWK-Anlagen in Stadtwerken, Industrie, Gewerbe, Krankenhäusern, Senioren-/Pflegeheimen und Wohnungswirtschaft. Angesprochen werden insbesondere folgende Themen: Kernelemente des flexiblen KWK-Betriebs, Stromgeführte Fahrweise i.V.m. Stromdirektvermarktung, Motorentechnik im Flexbetrieb, Wärmeeinbindung (Pufferspeicher, Hydraulik), Stromnetzeinbindung/ Zertifizierung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Erfahrungsberichte.

 

Paradigmenwechsel für die KWK

Den KWK-tangierten Unternehmen steht ein enormer Paradigmenwechsel bevor, verbunden mit großen Chancen für Betreiber sowie Anbieter von KWK-Anlagen und Dienstleistungen. Anlagen über 100 kW elektrisch werden künftig in der Regel nicht mehr für die Grundlast mit mehr als 5000 Betriebsstunden pro Jahr ausgelegt werden, sondern für 2000 bis 3000 Stunden. Die Anlagenleistung wird sich (auch für Bestandsanlagen!) im betriebswirtschaftlichen Optimum mehr als verdoppeln, der KWK-Wärmeanteil deutlich erhöhen und ein Großteil des erzeugten Stroms wird – anders als in der Vergangenheit - auch bei Eigenerzeugern in Industrie, Gewerbe usw. in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dies gilt auch für Bestandsanlagen!

Was ist geschehen?

Das KWKG 2017 hat für Anlagen mit mehr als 100 kW elektrischer Leistung die Wirtschaftlichkeitsparameter grundlegend verschoben. Denn bei solchen Anlagen wird in der Regel nur noch derjenige Strom mit einem Zuschlag gefördert, der in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird. Strommarktorientierte Einspeisung bringt höhere Erlöse. Dies hat eine selbst für Fachleute überraschend starke Veränderung für die wirtschaftlich optimale Auslegung zur Folge.  Das Ausmaß dieser Veränderung wird erst mittels Optimierungssoftware vollständig ersichtlich. Dies gilt nicht nur für neue Standorte, sondern auch für bestehende Anlagen. 

Energiepolitischer Hintergrund

Die Energiewende erfordert bekanntlich gewaltige Umstellungen in der gesamten Energieversorgung mit Strom, Wärme und Kälte. Damit verbunden sind große Herausforderungen, aber auch Chancen für Energiewirtschaft, Industrie, Gewerbe, Gesundheitswesen und Wohnungsbau.

Das stetige Anwachsen der Strommengen aus den fluktuierenden erneuerbaren Energien Wind und Solar verändert die Struktur der Residuallastdeckung, welche unverzichtbar ist für die jederzeitige Versorgungssicherheit. Mit dem bereits beschlossenen Abschalten der Atomenergie bis 2022 und dem ebenfalls anstehenden, klimapolitisch notwendigen schrittweisen Abschalten auch der Kohlekraftwerke wird die Rolle der KWK aus Erdgas, Bioenergie und Abwärme immer wichtiger. Dies nicht mehr nur wegen der Einsparung an Treibhausgasemissionen, sondern künftig zusätzlich wegen der kostengünstigen Speicherbarkeit der eingesetzten Energie in Verbindung mit einem flexiblen, an den Strombörsenpreisen ausgerichteten Anlagenbetrieb – also wegen des Beitrags der KWK für die Versorgungssicherheit beim Strom.

Was bietet der Infotag? 

Die Veranstaltung informiert kompakt an einem Tag über Voraussetzungen und Chancen einer flexiblen Fahrweise von KWK-Anlagen und die erforderlichen Schritte. Dazu dienen Vorträge erfahrener Fachleute in Verbindung mit viel Zeit für Fragen und Diskussionen unmittelbar im Anschluss an die Vorträge. In den bewusst langen Pausen besteht viel Zeit für Gespräche zwischen den Teilnehmern und mit den ausstellenden Firmen, die spezielle Anlagen und Dienstleistungen für den Flex-Betrieb von KWK-Anlagen anbieten. Letztere sind neben den Vorträgen und Diskussionen ein wesentliches Element der Informationsvermittlung.

 

Geplante Termine:

 

Termin

Region

Tagungsort

Programm-PDF (sobald veröffentlicht)

Anmeldung

16.10.2018

 

Bayern Nord

  

Nürnberg

Programm

zur Buchung

08.11.2018

 

Brandenburg / Berlin / Mecklenburg Vorpommern

 

Potsdam

Programm

zur Buchung

05.12.2018

 

Hamburg / Schleswig-Holstein / Bremen

 

Hamburg

16.01.2019

 

Nordrhein-Westfalen Nord

 

Duisburg

14.02.2019

 

Nordrhein-Westfalen Süd

 

Köln

07.03.2019

 

Niedersachsen

 

Hannover

27.03.2019

Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland 

Frankfurt

11.04.2019

Bayern Süd

 

München

08.05.2019

Sachsen / Sachsen-Anhalt / Thüringen  

 Leipzig

 

 

06.06.2019

Baden-Württemberg

Stuttgart

Biogas - für die Zukunft gerüstet: 12 neue Infotage zur konsequenten Flexibilisierung und Wärmenutzung

In Verbindung mit einer hochwertigen Wärmenutzung mittels Wärmenetzen tragen Biogasanlagen doppelt zum Klimaschutz bei: mit der Verdrängung fossiler Energieträger sowohl auf der Stromseite als auf der Wärmeseite. Unverzichtbar für die Energiewende werden sie jedoch erst durch ihren wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit, die Wind und Sonne alleine nicht bieten können. Denn Bioenergie in Form der geernteten Substrate ist gespeicherte Sonnenenergie und wirkt wie eine kostengünstige Batterie für erneuerbaren Strom.

Doch für ein kluges Zusammenspiel zwischen den fluktuierenden erneuerbaren Energien und Strom aus Biogasanlagen ist es notwendig, dass er am schwankenden Bedarf orientiert flexibel eingespeist wird. Dazu muss die Stromerzeugung auf die Stunden mit den höchsten Börsenpreisen konzentriert werden. Bei unveränderter Jahresstromerzeugung wird die elektrische Leistung um den Faktor 3 bis 5 deutlich erhöht. Dies nennen wir eine "starke" oder "konsequente" Flexibilisierung.

Die gute Nachricht: für viele Biogasanlagen ist die Investition in eine Umstellung vom Grundlastbetrieb auf flexible Fahrweise schon jetzt betriebswirtschaftlich attraktiv – dank Flexprämie, aber auch wegen zusätzlicher Pluspunkte.  

Maßgeblich mit angestoßen durch unsere bisher 16 Veranstaltungen zu FlexBiogas rollt die Flexwelle inzwischen. Allerdings gemessen an dem enormen Potenzial und der großen Bedeutung von flexibel betriebenen Biogasanlagen für die künftige Versorgungssicherheit beim Strom, noch lange nicht ausreichend. Von dem 1350 MW-Flex-Deckel im EEG sind noch fast 1000 MW nicht ausgeschöpft.

Dies veranlasst uns zu der Einschätzung, dass Betreiber, die vor 2019 mit einer flexibilisierten Anlage in Betrieb gehen, mit Sicherheit noch „unter den Flex-Deckel passen“. Heißt aber auch, dass eine Entscheidung für eine konsequente  Flexibilisierung spätestens vor dem Frühjahr 2018 fallen sollte. Danach könnte es knapp werden, d.h. die Inbetriebnahme könnte zu spät kommen und die Investition dann ohne die notwendige  Förderung über die Flexibilitätsprämie im EEG entwertet werden.

Diese Einschätzung bildet eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir von Oktober 2017 bis März 2018 die Infokampagne nochmals intensiv bundesweit fortsetzen werden, wieder als Gemeinschaftsaktion in Kooperation mit dem Fl(ex)perten-Netzwerk, regionalen Organisationen und einer Reihe von Unternehmen, die im FlexBereich geeignete Anlagen und Dienstleistungen anbieten . Als neuer bundesweiter Kooperationspartner ist die Agentur für Erneuerbare Energien dazugekommen. Der Fachverband Biogas unterstützt die Aktion mit Vorträgen.

Mit den FlexInfotagen wollen wir den Betreibern, Beratern, Planern und allen sonstigen Akteuren eine Informations- und Entscheidungsgrundlage verschaffen. Nach der Teilnahme sollen die Betreiber beurteilen können, ob sie den Weg einer konsequenten Flexibilisierung einschlagen sollten und ggf. was zu tun ist. Es wird auch gezeigt, dass in Abgrenzung zu einer schwachen Flexibilisierung (oft nur Verdopplung der Leistung) nur die konsequente Flexibilisierung einen dauerhaft wirtschaftlichen Anlagenbetrieb sicherstellen kann. Nur so hat Biogas einen Platz in der Energiewende und wer diese Weiterentwicklung nicht bald mit Hilfe der Flexprämie beginnt, dürfte es schwer haben, die Verstromung jenseits der 20 Jahre EEG-Förderung wirtschaftlich fortzusetzen.

Zum Tagungskonzept gehört neben den Vorträgen und Diskussionen in den Pausen das direkten Gespräch der Teilnehmer mit ausstellenden Firmen, die für die Flexibilisierung von Biogasanlagen spezielle Anlagen und Dienstleistungen anbieten.

Folgende Termine sind geplant:

Termin

Region

Tagungsort

Tagungs-Webseite / Programm-PDF (sobald veröffentlicht)

Angebot zum Sponsoring als Aussteller

18.10.2017

Bayern Ost

Straubing

Webseite

Teilweise sind noch einzelne Standplätze frei. Bitte rufen Sie uns bei Interesse an: 03327-725 6106.

26.10.2017

Mecklenburg-Vorpommern

Neustrelitz

Webseite

08.11.2017

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Leipzig-Wiedemar

Webseite

23.11.2017

Niedersachsen Ost

Lehrte

Programm

28.11.2017

Berlin/ Brandenburg

Berlin

Webseite

07.12.2017

Rheinland-Pfalz

Trier

Webseite

20.12.2017

Hessen

Bad Hersfeld

Programm

17.01.2018

Niedersachsen Nord

Zeven

Programm

24.01.2018

Baden-Württemberg

Erbach

Programm

08.02.2018

Schleswig-Holstein

Rendsburg

Programm

21.02.2018

Nordrhein-Westfalen

Dorsten

Programm

06.03.2018

Brandenburg

Potsdam

Programm

13.03.2018

Bayern West

Triesdorf

Programm ausgebucht

Mit dem Inkrafttreten des EEG 2017 wurde ein in seinen Auswirkungen noch nicht absehbarer Paradigmenwechsel in die Wege geleitet. Anlagenbetreiber müssen sich zukünftig im Rahmen einer Ausschreibung um einen Vergütungsanspruch bewerben.

Eine zentrale Änderung ermöglicht es Biomasse-Bestandsanlagen, unter bestimmten Voraussetzungen nach Ablauf der 20-jährigen Vergütungsfrist eine Verlängerung des Vergütungsanspruchs um 10 Jahre zu erlangen – allerdings auch nur im Rahmen des Ausschreibungssystems. Somit müssen sich alle Akteure der Branche mit den neuen Bedingungen auseinandersetzen. Einen ersten Einblick in das Thema, insbesondere die rechtlichen, wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Herausforderungen, soll dieses Fachgespräch ermöglichen.

Die Veranstaltung richtet sich an Betreiber von und potenzielle Investoren in Biomasse-EEG-Anlagen, Planer, Betreuer und Hersteller von Biomasse- EEG-Anlagen oder –komponenten, Firmenkundenberater, Projektentwickler und alle fachlich Interessierten.

KWK kommt UG unterstützt das Fachgespräch als Kooperationspartner des Veranstalters C.A.R.M.E.N. e.V.

Weitere Informationen und Programm

Biogas - für die Zukunft gerüstet: 2 zusätzliche Infotage zur konsequenten Flexibilisierung und Wärmenutzung

Im Nachgang zu unserer erfolgreich durchgeführten Herbst-Winter-Kampagne FlexBiogas (s. Bericht unten) bieten wir für Betreiber und Fachleute, die noch keine Gelegenheit hatten an einem der bisherigen Infotage teilzunehmen, zwei weitere Termine an, einen für Süddeutschland und einen für Norddeutschland.  Wie bisher, werden Fachleute aus verschiedenen Teilbereichen beitragen. Den Diskussionen und dem Austausch soll mehr Zeit eingeräumt werden. Unterstützt werden die Infotage wieder vom Fl(ex)perten-Netzwerk, dem Fachverband Biogas sowie regionalen Kooperationspartnern (siehe Programme).

Nach dem Infotag sollen die Betreiber beurteilen können, ob und wie der Weg einer konsequenten Flexibilisierung eingeschlagen werden kann. Diese Entscheidung sollte bald getroffen werden, denn das zentrale Fördererinstrument der Flexibilitätsprämie nach dem EEG ist durch den „Flexdeckel“ von 1.350 MW zeitlich begrenzt.

Weiteres Ziel der Veranstaltungen ist die Ermutigung von Betreibern von geeigneten Biogasanlagen , diese vorausschauend auf Spitzenlasterzeugung auszurichten und anfallende Wärme möglichst weitgehend und hochwertig in Wärmenetzen zu nutzen. Nur so hat Biogas einen Platz in der weiteren Entwicklung der Energiewende. Wer diese Weiterentwicklung nicht bald mit Hilfe der Flexprämie beginnt, dürfte es schwer haben, die Verstromung jenseits der 20 Jahre EEG-Förderung wirtschaftlich fortzusetzen.

Programme und Anmeldung:

Süddeutschland - 24. Mai 2017 in Triesdorf, Bayern

Norddeutschland - 01. Juni 2017 in Dorfmark, Niedersachsen

Herbst-Winter-Kampagne der Infotage FlexBiogas erfolgreich abgeschlossen - weitere Termine im Mai und Juni

Über 700 Teilnehmer wurden bei den 11 Infotagen im Zeitraum November bis Anfang März in ganz Deutschland gezählt, 14 Veranstaltungen waren es insgesamt seit 2015. Etwa die Hälfte der Besucher waren Biogasbetreiber. Die Tagungen wurden von den Teilnehmern im Durchschnitt mit der Note „gut“ bewertet und zu über 95 % weiterempfohlen. Auch viele Biogas-Fachleute informierten sich bei den ganztägigen Seminaren mit integrierter Fachausstellung von Unternehmen mit themenrelevantem Angebot an Anlagen oder Dienstleistungen.

Damit hat sich das fachlich anspruchsvolle Konzept mit vielen Referenten und  Erfahrungsberichten bewährt. Beispielhaft für den vielfach vermittelten Aha-Effekt ist folgende Rückmeldung eines BGA-Betreibers nach dem Infotag in Bad Saulgau (Baden-Württemberg):

"Nebenbei noch ein Kompliment an die Qualität der Tagung. Anfangs war es thematisch "schwere Kost" insofern, dass man denkt: ´...die spinnen, jetzt schon wieder in die Vollen mit unsicherem Ausgang des EEG`. Allerdings konnte ich an mir selbst feststellen, als ich die mentale Hürde der Neuinvestition genommen hatte, kam ich zu dem Ergebnis: ....´ich glaube der spinnt nicht, der hat RECHT`.  Zwei Tage später habe ich eine Netzverträglichkeitsprüfung angeschoben und mein Anlagenbauer plant für uns die 5 fache Überbauung."

Auch die Rückmeldungen von den Ausstellern zeigen, dass der konsequenten Flexibilisierung spürbare Impulse gegeben werden konnten. Für die gute Resonanz war insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Fl(ex)perten-netzwerk,  dem Fachverband Biogas, regionalen Bildungsträgern wie C.A.R.M.E.N. e.V., LEB Niedersachsen, FnBB und den Energieagenturen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, NRW und Thüringen wesentlich.

Zwei weitere Infotage am 24.Mai und 1. Juni

Für Betreiber und Fachleute, die noch keine Gelegenheit hatten an einem der bisherigen Infotage teilzunehmen, werden wir nun noch zwei weitere Termine anbieten, einen für Süddeutschland und einen für Norddeutschland. Sie finden statt am 24. Mai in Triesdorf (Bayern, bei Nürnberg) und am 1. Juni in Dorfmark (Niedersachsen, bei Walsrode). Wie bisher, werden Fachleute aus verschiedenen Teilbereichen beitragen. Den Diskussionen und dem Austausch soll mehr Zeit eingeräumt werden. 

Nach dem Infotag sollen die Betreiber beurteilen können, ob und wie der Weg einer konsequenten Flexibilisierung eingeschlagen werden kann. Diese Entscheidung sollte bald getroffen werden, denn das zentrale Fördererinstrument der Flexibilitätsprämie nach dem EEG ist durch den „Flexdeckel“ von 1.350 MW zeitlich begrenzt.

Weiteres Ziel der Veranstaltungen ist die Ermutigung von Betreibern von geeigneten Biogasanlagen , diese vorausschauend auf Spitzenlasterzeugung auszurichten und anfallende Wärme möglichst weitgehend und hochwertig in Wärmenetzen zu nutzen. „Nur so hat Biogas einen Platz in der weiteren Entwicklung der Energiewende“, so Uwe Welteke-Fabricius von den Fl(ex)perten, die für die inhaltliche Ausrichtung verantwortlich zeichnen. Wer diese Weiterentwicklung nicht jetzt mit Hilfe der Flexprämie beginne, werde es schwer haben, die Verstromung jenseits der 20 Jahre EEG-Förderung wirtschaftlich fortzusetzen.

Neuauflage im Herbst-Winter 2017/2018 geplant

Eine Neuauflage mit aktualisierten Inhalten ist für die Herbst-Wintersaison 2017/18 geplant. 8 Infotage sollen wiederum an verschiedenen Orten in ganz Deutschland stattfinden. Dabei sollen die Erfahrungen mit den bis dahin umgesetzten Anlagen einen Schwerpunkt bilden.

Biogas - für die Zukunft gerüstet - Infokampagne zur starken Flexibilisierung von Biogasanlagen

Das EEG 2017 verstärkt die Anreize für bestehende Biogasanlagen, in eine starke Flexibilisierung und Wärmenutzung zu investieren. Doch auch davon unabhängig kann jetzt mit einer klugen Umstellung auf bedarfsorientierte Fahrweise das Ertragspotenzial verbessert werden. Wichtig: Die Investition in die Flexibilisierung schafft die Grundlage für das Ausschreibungsverfahren zur Verlängerung der EEG-Vergütung und zusätzlich die Chance für einen langfristigen Weiterbetrieb der Anlage über die EEG-Förderung hinaus.

Die starke Flexibilisierung zielt nicht, wie die verbreitete schwache Flexibilisierung, nur auf den inzwischen unattraktiv gewordenen Regelenergiemarkt. Der wirklich flexible Betrieb nutzt die in Zukunft wachsenden Preisschwankungen am Strommarkt durch bedarfsgerechte Fahrweise, Wärmenutzung und kluge Strom-Direktvermarktung. 

Unter dem Motto "Biogas - Für die Zukunft gerüstet" werden wir in den kommenden Monaten insgesamt 10 Infotage für Anlagenbetreiber sowe Anbieter von Anlagen, Komponenten und Dienstleistungen durchführen. Es handelt sich um Gemeinschaftsveranstaltungen mehrerer Unternehmen mit speziellem Knowhow für dieses wichtige Megaprojekt der Energiewende.

Zum Tagungskonzept gehört neben den Vorträgen und Diskussionen auch die Möglichkeit zum direkten Kontakt der Teilnehmer mit anbietenden Firmen, die sich als Aussteller präsentieren und die Infotage als Sponsoren unterstützen.

Details der einzelnen Termine finden Sie nachfolgend nach Fertigstellung des jeweiligen Programms.

Termin

Region

Tagungsort
(ggf. Alternativen)

Programm

 Angebot zur Ausstellung

10.11.2016

RLP

Trier

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22.11.2016

BW Süd

Bad Saulgau

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30.11.2016

NRW Nord

Greven/ Münsterland

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6.12.2016

TH/SA/SN

Bad Klosterlausnitz

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12.01.2017

BY Ost

Straubing

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24.01.2017

NI West

Werlte

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7.02.2017

NI Süd/ HE Nord

Jühnde

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14.02.2017

SH

Rixdorf

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21.02.2017

NI Nord

Hitzacker

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1.03.2017

BW Nord

Erlenbach b. Heilbronn

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2.03.2017

BY West

Wemding

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Letzte Änderung: Thursday, 11.10.2018-
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